Nein ich arbeite nicht als “SEO-Manager” und kenne mich eigentlich auch in der Szene nicht aus, ich möchte Ihnen nur meine Erfahrungen zum Thema “DoFollow” als kleiner Blogger im großen Internet schildern.
Was ist das DoFollow-Attribut?
Im Jahre 2005, in der Goldgräber-Zeit der SEO-Manager schoben die Suchmaschinen einen Riegel vor das SEO-Spaming, welches vor allem in Kommentarfunktionen von Blogs stattfand.
Wie Sie sicherlich wissen, erscheint ein geschriebener Artikel einer Webseite im Ranking einer Suchmaschine höher, wenn viele relevante Links auf diesen verweisen. Also war es die Aufgabe der SEO-Manager, vor allem Artikel zu kommerziellen Produkten nach oben zu spamen.
Also hat man das NoFollow-Attribut erfunden. Diese kleine HTML-Codezeile in einem Hyperlink verhindert, dass Suchmaschinen diesen Link beachten bzw. verfolgen.
Die meisten Blogs im Internet benutzen als CMS (Content Management System) WordPress (wie dieser Blog), Blogspott oder Drupa. Das Ende des SEO-Spamings in Kommentarfunktionen von Blogs fand sich, als diese CMS-Systeme ebenfalls automatisch alle Hyperlinks mit dem NoFollow-Attribut versahen.
Darum sollte Ihr Blog DoFollow sein
Seit ich diesen Blog auf DoFollow umgestellt und mich näher mit dieser Materie befasst habe, habe ich viele neue Blogger und gute Blogs kennengelernt. Wenn Sie Ihren Blog umstellen, können Sie diesen Beispielsweise bei “DoFollow-Listen” vorstellen wie in dieser von Martin.
In diesen Listen finden sich oft tolle Blogs, bei denen Sie “DoFollow” Kommentare setzen können. Natürlich wird Ihr Blog auch schneller durch solche Listen gefunden und neue Blogger kommen zu Ihnen. Natürlich ist alles ein Geben und Nehmen, deshalb sollten Sie auch Kommentare der anderen Blogger freischalten, natürlich nur wenn diese sinnvoll sind.
Wie überall gibt es auch in diesen “DoFollow-Listen” schwarze Schafe und es finden sich wie bei Martin, Blogs ohne Kommentarfunktion oder kommerzielle Webseiten die gar kein Blog sind, aber dass lässt sich nun mal nicht komplett vermeiden.
Wenn viele DoFollow-Links auf Ihren Blog zeigen, spiegelt sich das außerdem noch im Page Rank Ihrer Seite. Ich gestehe nicht viel von diesem Googlepatent zu verstehen, trotzdem hat es dieser Blog hier geschafft innerhalb vier Monaten einen Page Rank von 3 zu bekommen. Generell ist der Page Rank nur für SEO-Manager interessant, denn je höher der Page Rank umso teurer werden Backlinks verkauft, deshalb erst mal irrelevant aber “nice to have”.
So stellen Sie Ihren Blog auf DoFollow um
Wenn Sie wie ich nicht sehr technisch bewandert sind und einen WordPress-Blog nutzen, können Sie dies ganz bequem mit einem Plugin ändern. Wir nutzen für diesen Blog das Plugin “DoFollow“, welches Sie über die WordPress Pluginsuche finden können. Haben Sie dieses Plugin aktiviert, werden automatisch alle Hyperlinks zum “DoFollow-Link”.
Sie können natürlich auch das “NoFollow-Attribut” manuell nach dieser Anleitung aus dem HTML-Code entfernen.
Fazit zu DoFollow
- Mehr Besucher
- Viele neue Kontakte zu anderen Bloggern
- Höheres Ranking bei Suchmaschinen
- Höherer Page Rank
Natürlich werden auch die SEO-Manager Ihre Webseite auf den Schirm bekommen und versuchen in Ihrer Kommentarfunktion Seiten zum Thema Viagra, Zahnreisen nach Budapest und Rheuma salben zu positionieren. Dies hält sich aber in Grenzen und schließlich beauftragt das Betreiben einer Kommentarfunktion auch immer zur Moderation.
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