Die achte Ausgabe und es gibt wieder so viel aus der Welt der Origami. Wussten Sie, dass Sie auch am Computer das Falten von Origami lernen können? Außerdem findet dieses Jahr wieder eine Origami Olympiade statt, an der auch Amateure teilnehmen können und ich zeige Ihnen wie neue Motive entstehen, die immer komplizierter werden.
Origami am Computer lernen
Wenn Sie noch nicht sicher sind, ob Origami etwas für Sie ist, probieren Sie es kostenlos an Ihrem Computer mithilfe des Internets aus. Auch wenn Sie Anleitungen autodidaktisch lernen möchten, ist dieses Origami-Spiel perfekt geeignet. Sobald das Spiel in Ihrem Browser geladen wurde, können Sie das Origamipapier nach Vorgabe falten. Ganz nebenbei lernen Sie auch intuitiv die Symbole von Grundfaltungen verstehen. Das Origami-Spiel wird immer anspruchsvoller, Sie sammeln Punkte und es macht sehr großen Spaß. Bevor Sie also in der Arbeit nebenbei virtuelles Gemüse ernten, versuchen Sie dieses Lernspiel einfach mal aus.
Origami Olympiade die Dritte
Zwischen dem 15.10 und dem 15.11.2013 findet die dritte Origami-Internetolympiade statt. Teilnehmen kann jeder, der bis zum 31.07.2013 seine Bewerbung einreicht. Um an dieser Olympiade teilzunehmen, müssen Sie theoretisch nicht aufstehen, denn der Wettbewerb läuft rein online ab. Die Bewerbung besteht einzig aus einer E-Mail mit dem Text: “I (Vor- und Zuname), origamist from Germany want to take part in the International Origami Internet-Olympiad 2013.“, die Sie an diese Adresse schicken.
- Sobald Sie vom Komitee angenommen wurden, müssen Sie 10 Aufgaben erfüllen, welche Sie per E-Mail erhalten.
- Die Motive müssen Sie falten und aus mindestens drei Perspektiven fotografieren und wieder per E-Mail zurück schicken.
- Die Fotos der Origami dürfen bisher noch nicht im Internet zu finden sein und auch nicht mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeitet werden.
- Überwacht wird das ganze von fünf Schiedsrichtern.
Auch Designer von neuen Motiven können teilnehmen und Ihre Diagramme per E-Mail schicken. Ist eine Anleitung für die Olympiade geeignet, wird diese zu den 10 Aufgaben hinzugefügt. (Offizielle Quelle (EN)
Wie entstehen neue Origami?
Wussten Sie das neue Origami-Motive rein am Computer entstehen? In diesem Video können Sie einem Erfinder und Lehrmeister an der Universität Bosten über die Schulter schauen, wie nach mathematischen Mustern traditionelle, d. h. aus nur einem Stück Papier und ohne Hilfsmittel, neue Motive entstehen.
Fazit
Von uns wird keiner an der Internetolympiade teilnehmen, wir finden die Idee jedoch wirklich super. Irgendwie fehlt uns noch der Mut, vielleicht im nächsten Jahr, sollte es eine Fortsetzung geben. Das Origami-Spiel hat uns aber viel Freude bereitet, es ist wirklich eine tolle Idee gut umgesetzt.
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Der erste Schritt ist das Fruchtfleisch. Je nachdem, ob Sie eine halbe oder viertel Kokosnuss haben wollen, modellieren Sie sich mit dem weißen Fimo-Classic das Fruchtfleisch. Das geben Sie nun für 20 Minuten bei 110 Grad in den Backofen und lassen es im Anschluss völlig auskühlen. Wenn Sie eine sehr große Kokosnuss basteln, lassen Sie die Modelliermasse ruhig länger im Backofen, denn das Fruchtfleisch muss wirklich hart sein.
Für den Katzenkörper wollte ich etwas besonderes ausprobieren und griff zu Fimo-Effekt “Transculent Orange” (Nr. 404). Sie wissen sicher das Effekt-Farben weich wie Fimo-Soft sind und damit ideal zum Modellieren großer 3D-Figuren, wie meiner Katze hier. Neben Basteldraht und Rosa für die Ohren und die Nase, ging es mir vor allem jedoch, um die Augen.
Damit diese etwas besonderes werden, benötigen Sie vor allem Werkzeug, wie ein Messer, Dottingtool und Modellierstab. Für die Augen verwendete ich die Farben, Dunkelblau, Türkis, Weiß und Eiskristallblau. Natürlich können Sie sich die Töne auch einfach 
Natürlich soll meine Katze auch niedlich (
Der größte Teil des Origami Tiers ist auch der Schwerste. Dennoch besteht der Körper fast nur aus Grundfaltungen und ist verhältnismäßig einfach. Besonderheit dieses 3D-Motivs ist, dass der Schwanz aus dem Überschuss des Kopfes besteht. Das abgeschnittene Stück Origamipapier wird einfach seitwärts aufgerollt und in den Körper gesteckt.
Es gibt viele Arten der Margerite, jedem dürfte jedoch vom Spaziergehen die Magerwiesen-Margerite bekannt sein. Für die typischen Farben, verwendete ich Fimo-Classic in Gelb, Weiß und Grün. Als Werkzeuge benötigen Sie nur einen Zahnstocher, Acrylroller und ein Messer. Die große Besonderheit dieser Fimo Blume sind zum einen die Blätter.
Diese bestehen aus 16 Fimoelementen in Tropfenform. Die Tropfen werden abwechselnd unter- und übereinander gelegt bis der Kreis vollendet ist. Die typische gewellte Form und das Muster der Blätter, modellierte ich mit dem Zahnstocher. Die andere Besonderheit ist die Blüte. Das Gelbe der Blüte sind dünn ausgerollte Wellenbahnen die dicht aneinander liegen.
Insgesamt benötigen Sie für die Narzisse 6 gleichgroße Blätter. Mit einem Zahnstocher wird eine leichte Struktur in die Blätter gezogen, anschließend bilden Sie zweimal eine Dreierkombi und drücken diese versetzt aufeinander. Sind die Blumenblätter in Kreisform verzahnt, nehmen Sie nun gelbe Kreide und schaben Sie diese mithilfe eines Messers über diese.
Für die Blüte, rollen Sie gelbes Fimo-Classic dünn aus. Nachdem Sie daraus einen langen Streifen ausgeschnitten, diesen zum Wellenmuster modelliert und auf die Blätter gesetzt haben, ist die Narzisse fast fertig. Ins Innere habe ich abschließend noch drei rote Fimo-Kugeln gesetzt und alles für 20 Minuten bei 110 Grad in den Backofen gegeben.